Nach dem Protest gegen die Abschiebung zweier Nigerianer am Donnerstagabend in Wien ist am Freitag erneut eine Gruppe von Menschen auf die Straße gegangen. Im Gegensatz zum ersten Protest verlief die zweite Aktion friedlich. Die beiden Nigerianer, die sich laut Polizei seit mehr als fünf Jahren illegal in Österreich aufhalten, waren während eines Fußballtrainings festgenommen worden.
Nachdem die Abschiebung der Familie Durmisi in den Kosovo durch den Verfassungsgerichtshof vorläufig aufgeschoben wurde, zeigt sich Landesrat Erich Schwärzler skeptisch über die Abwicklung eines raschen Verfahrens. Röthis.
Nachdem die Abschiebung der Familie Durmisi in den Kosovo durch den Verfassungsgerichtshof vorläufig aufgeschoben wurde, erläutert ihr Rechtsanwalt Stefan Harg die aktuelle rechtliche Situation. Röthis.
Noch bevor die versuchte Abschiebung der Familie Durmisi in Röthis stattgefunden hat, sprach VOL Live mit Martin Fellacher von der Caritas Flüchtlings- und Migrantenhilfe über die Diskrepanz zwischen Menschlichkeit und Gesetzen bezüglich solchen Fällen.
Nach den friedlichen Protesten in Röthis darf die Familie Durmisi vorläufig in Vorarlberg bleiben. VOL Live erkundigte sich bei ihrem Rechtsanwalt Stefan Harg in Bregenz, wie es nun rechtlich aussieht und weitergehen kann.
Röthis - Aufgrund des friedlichen Protestes von Freunden und Nachbarn, scheiterte der Versuch der Fremdenpolizei, die Familie Durmisi in den Kosovo abzuschieben. VOL-Live hörte sich am Donnerstagnachmittag in Röthis um, wie die Bürger über diese Nacht-und-Nebel-Aktion des Innenministeriums denken.
In den frühen Morgenstunden des 25. Februar 2010 hätte die Familie Durmisi von der Fremdenpolizei in Röthis abgeholt und außer Landes gebracht werden sollen. Freunde und Nachbarn traten auf friedliche Weise gegen diese Maßnahme ein. Mit vorläufigem Erfolg. // Abschiebung Asylrecht Migration Zivilcourage Protest Politik Mensch Gesellschaft Werte Solidarität Gemeinschaft Vogg Rüdisser Asyl Integration Kosovo Bürgermeister Mähr VOL Live
Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler (beide V) sprechen sich für die Abschiebung von mutmaßlich kriminellen Asylwerbern noch vor einer allfälligen Verurteilung aus.
Der Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann von der CSU, hat angekündigt, die zu langjährigen Haftstrafen verurteilten Schläger aus der Münchener U-Bahn nach Verbüßen der Urteile in die Türkei und nach Griechenland abschieben zu wollen.
Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler spricht sich klar für eine möglichst baldige Abschiebung jenes ausländischen Messerstechers aus, der am Mittwoch im Zuge einer Auseinandersetzung seinem Opfer mehrfach in den Rücken gestochen hat.

